Willkommen im Tamares Fahrzeug Training Zentrum für Elektrofahrzeuge
Willkommen im Tamares Fahrzeug Training Zentrum für Elektrofahrzeuge

Die Stundensätze für Arbeiten am Hochvoltsystem liegen im Markenhandel zwischen 150 und bis über 300 EUR. Es handelt sich also um ein hochprofitables Geschäft.

Stand Sommer 26 gibt es aktuell mehr als 6 Mio. Fahrzeuge mit Hochvoltkomponenten in Deutschland. Das entspricht bereits rund 13 Prozent vom Gesamtmarkt.

Die Arbeit an den Komponenten eines Elektrofahrzeuges ist deutlich einfacher als an den komplexen Verbrennungsmotoren - von der Abgasaufbereitung gar nicht zu sprechen.

Die Ausbildung einer Person aus der Werkstatt als Techniker/in für Hochvoltfahrzeuge ist einfacher und günstiger als oft angenommen. Schon nach 2 Tagen Training an kann es losgehen.
Gültig nur für maximal 2 Personen der gleichen Freien Werkstatt.
Freie Werkstätten sollten sich aus mehreren strategischen Gründen mit Elektromobilität beschäftigen:
1. Der Fahrzeugbestand verändert sich
Mit steigender Zahl von Elektro- und Hybridfahrzeugen wächst auch deren Wartungs- und Reparaturbedarf. Wer dieses Segment nicht abdeckt, verliert langfristig potenzielle Kunden.
2. Kundenbindung sichern
Viele Stammkunden wechseln beim Fahrzeugkauf auf ein Elektroauto. Kann die Werkstatt dieses Fahrzeug nicht betreuen, wandert der Kunde häufig zur Vertragswerkstatt oder zu einem spezialisierten Betrieb ab.
3. Neue Umsatzfelder erschließen
Elektrofahrzeuge benötigen zwar weniger klassische Motorwartung, bieten aber andere Leistungen, etwa:
4. Wettbewerbsvorteile aufbauen
Viele freie Werkstätten verfügen noch nicht über ausreichend geschultes Personal oder geeignete Ausrüstung. Eine frühe Spezialisierung kann deshalb ein klares Differenzierungsmerkmal sein.
5. Abhängigkeit vom Verbrennergeschäft reduzieren
Geschäftsmodelle, die stark von Ölwechseln, Auspuffanlagen oder klassischen Motorreparaturen abhängen, geraten langfristig unter Druck. Elektromobilität hilft, das Leistungsportfolio zukunftsfähiger aufzustellen.
6. Technologische Kompetenz erweitern
Moderne Fahrzeuge sind zunehmend softwarebasiert, vernetzt und elektronisch gesteuert. Die Beschäftigung mit Elektromobilität verbessert daher auch die allgemeine Diagnosekompetenz der Werkstatt.
7. Flotten- und Gewerbekunden gewinnen
Unternehmen, Lieferdienste und kommunale Betriebe elektrifizieren zunehmend ihre Fuhrparks. Werkstätten mit Hochvoltkompetenz können Wartungsverträge und planbare Flottenaufträge gewinnen.
8. Sicherheits- und Qualifikationsanforderungen erfüllen
Arbeiten an Hochvoltfahrzeugen erfordern besondere Qualifikationen, Werkzeuge, Schutzmaßnahmen und organisatorische Prozesse. Eine rechtzeitige Vorbereitung verhindert, dass Aufträge später aus Sicherheitsgründen abgelehnt werden müssen.
9. Kooperationen und Zusatzgeschäfte ermöglichen
Mögliche Geschäftsfelder entstehen durch Kooperationen mit Autohäusern, Versicherungen, Leasinggesellschaften, Ladeinfrastruktur-Anbietern oder Abschleppdiensten.
10. Zukunftsfähigkeit des Betriebs sichern
Die zentrale Frage ist weniger, ob der Verbrenner kurzfristig verschwindet, sondern wie sich der Fahrzeugmix im jeweiligen Einzugsgebiet entwickelt. Freie Werkstätten sollten Elektromobilität deshalb schrittweise in ihre Investitions-, Personal- und Weiterbildungsplanung integrieren.
Entscheidend ist, nicht sofort jede Hochvoltreparatur selbst anzubieten. Ein sinnvoller Einstieg kann über Qualifizierung, sichere Fahrzeugannahme, Diagnose, Reifen-, Bremsen- und Klimaservice sowie Kooperationen mit Spezialbetrieben erfolgen.
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